Wie Pasta, nur aus Ton: Shaka Laka Pop-up Pottery
Ein Samstag Anfang September, die Birke wirft lange Schatten, die Alpakas schmatzen genüsslich – und auf dem Gartentisch wartet der Ton. Made by a human is the new luxury: Genau das wollten wir bei unserem allerersten Shaka Laka Pop-up Pottery Workshop spüren.
In zwei Sessions – eine am Vormittag, eine am Nachmittag – haben wir in kleinen Grüppchen gemeinsam mit dem Keramikkünstler Rok Oblak von Salto Dionys aus Ljubljana in gemütlicher Shaka-Laka-Atmosphäre die Kunst des Extrudierens kennengelernt. Kaffee, Kuchen, Blumen und Töpfern – für mich gibt’s kaum Schöneres. Nach einer kurzen Einführung zeigte uns Rok, wie es geht: „Es ist wie Pastamachen: Ihr wählt eine Schablone, ich fixiere sie am Gerät, und dann pressen wir den Ton gemeinsam durch die Kartusche.“ Klingt einfach, und mit Rok an unserer Seite war es das auch.
Jede von uns, eine Runde kreativer Frauen, gestaltete zwei Stücke: eine Vase oder einen Blumentopf und dazu eine Schale. Jedes mit eigener Handschrift und doch unverkennbar im Stil von Salto Dionys. In unserem Reel auf Instagram siehst du: Mit Roks Anleitung und Hilfe ist jeder Hobbykünstlerin unter uns etwas Tolles gelungen.
Zum Schluss durfte sich jede ihre Lieblingsglasuren aussuchen, mit denen Rok die Stücke später vollendet. Und während sich alle zufrieden und mit tonverschmierten Händen auf den Heimweg machten, ging die eigentliche Arbeit für Rok und mich erst los.
Sechs Wochen, rund 300 Kilometer, 21 Stücke.
Zwei Wochen lang habe ich die Werke trocknen lassen und immer wieder vorsichtig gewendet. Dann ging’s, sicher gebettet in Alpakawolle, mit Mau zum Schrühbrand in den Werkhof Bistrica nach Feistritz ob Bleiburg (danke, Ulli!) und weiter nach Slowenien, wo Rok die Stücke liebevoll glasiert hat. Der erste Schub ist gebrannt, der zweite ist im Ofen, und am Donnerstag hole ich alles ab. Danke an Mau fürs Chauffieren und an die Alpakas fürs Polstern.
Die Premiere unseres Shaka Laka Pop-up Pottery Workshops war toll, aber auch viel mehr liebevolle Arbeit als gedacht. Hier siehst du, was dabei rausgekommen ist. Große Kleinkunst, zumindest in meinen Augen.

Lust bekommen? Der nächste Pop-up-Workshop ist schon in Planung... Made by a human – und ein bisschen auch by alpaca